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Ratgeber · Online-Marketing

Wie Sie mit Google Shopping mehr Verkäufe erzielen

Joël Lüscher
28. März 2026 · 5 Min. Lesezeit

Wie Sie mit Google Shopping mehr Verkäufe erzielen

Kurz gesagt: Google Shopping zeigt Ihre Produkte mit Bild, Preis und Anbieter direkt in der Google-Suche, bei Menschen, die oft kurz vor dem Kauf stehen. Entscheidend sind saubere Produktdaten im Google Merchant Center, gute Titel und Bilder sowie eine Kampagne mit einem klaren Ziel-ROAS. Ich richte das ein und betreue es zu CHF 100.– pro Stunde.

Aktualisiert am 2. November 2026. Alle Preise in Schweizer Franken, ohne MWST.

Bei Google Shopping suchen Kunden aktiv nach Produkten und befinden sich oft bereits kurz vor dem Kauf.

Warum Google Shopping so stark ist

Im Gegensatz zu klassischen Textanzeigen sehen Nutzer direkt:

  • Produktbild
  • Preis
  • Anbieter

Wer auf eine Shopping-Anzeige klickt, kennt Produkt und Preis also schon. Darum ist die Kaufabsicht oft hoch.

So funktioniert Google Shopping

Google Shopping braucht zwei Konten. Im Google Merchant Center liegen Ihre Produktdaten: Titel, Beschreibung, Bild, Preis, Verfügbarkeit und Versand. Diese Daten kommen über einen Produktfeed aus Ihrem Shop. In Google Ads legen Sie fest, wie viel Sie für Werbung ausgeben und welches Ziel die Kampagne verfolgt. Google entscheidet dann bei jeder Suche, welche Produkte es zeigt.

Die wichtigsten Erfolgsfaktoren

Um erfolgreich zu sein, müssen folgende Punkte stimmen:

FaktorWorauf es ankommt
ProdukttitelDie Begriffe, die Kundinnen und Kunden suchen, stehen vorne: Marke, Produktart, Grösse, Farbe, Material.
BilderEin klares Produktbild auf ruhigem Hintergrund, ohne Werbetext im Bild.
ProduktdatenVollständig und strukturiert, damit Google jedes Produkt der richtigen Kategorie zuordnet.
PreiseEine durchdachte Preis- und Wettbewerbsstrategie, denn der Preis steht direkt neben der Konkurrenz.
KampagnenstrukturSauber aufgebaut, damit Sie sehen, welche Produkte Geld bringen und welche nur kosten.

Viele Shops scheitern genau an diesen Punkten. Ein schlecht gepflegter Feed verbraucht Budget, ein guter Feed lässt sich profitabel ausbauen.

Was Google Shopping kostet: der ROAS

Sie zahlen pro Klick oder pro Conversion. Ich empfehle, pro Conversion zu bieten, also pro Kauf in Ihrem Shop, und einen Ziel-ROAS festzulegen. ROAS heisst Return on Advertising Spend: so viel Umsatz pro Franken Werbung. Bei einem ROAS von 600 % zahlen Sie einen Sechstel des Umsatzes für Werbung.

Ziel-ROASUmsatz über ShoppingWerbekosten an GoogleAnteil am Umsatz
400 %CHF 1’200.–CHF 300.–1/4
600 %CHF 1’200.–CHF 200.–1/6
800 %CHF 1’200.–CHF 150.–1/8

Das ist ein Rechenbeispiel, keine Zusage. Es zeigt nur, wie der ROAS die Werbekosten begrenzt. Welcher Wert zu Ihrer Marge passt, legen wir gemeinsam fest. Ein grosses Budget brauchen Sie nicht: Auch mit kleineren Budgets lassen sich gezielte Kampagnen aufbauen.

Häufige Fehler

Typische Probleme sind:

  • unvollständige oder fehlerhafte Produktfeeds
  • Produkttitel ohne die Begriffe, die Kunden suchen
  • schlechte oder uneinheitliche Bilder
  • Kampagnen ohne klares Ziel, die auf Klicks statt auf Käufe optimieren
  • Preise oder Verfügbarkeit im Feed, die nicht mit dem Shop übereinstimmen

Das führt zu hohen Kosten und wenig Umsatz. Stimmen Preis oder Verfügbarkeit nicht mit dem Shop überein, kann Google Produkte auch ganz ablehnen.

Für wen sich Google Shopping lohnt

Google Shopping passt zu Shops, die Produkte mit klarem Namen verkaufen, nach denen Menschen gezielt suchen: Ersatzteile, Zubehör, Geschenkartikel, Sportartikel oder Produkte einer bestimmten Marke. Viele Produkte braucht es dafür nicht. Auch einzelne Artikel können sich lohnen, wenn sie gut aufbereitet sind und Nachfrage besteht.

Schwieriger ist es bei Produkten, die erst erklärt werden müssen, oder bei sehr tiefen Margen. Dann bleibt nach den Werbekosten wenig übrig. Rechnen Sie darum vorher aus, welcher Anteil vom Umsatz höchstens in Werbung gehen darf.

Checkliste für Ihren Produktfeed

  • Hat jedes Produkt einen Titel mit Marke, Produktart und wichtigsten Merkmalen?
  • Stimmen Preis und Verfügbarkeit im Feed mit dem Shop überein?
  • Gibt es für jedes Produkt ein klares Hauptbild?
  • Sind Versandkosten und Lieferzeit hinterlegt?
  • Haben Varianten wie Grösse oder Farbe eigene Einträge?
  • Zeigt das Merchant Center Warnungen oder abgelehnte Produkte?

So gehe ich vor

  1. Erstgespräch: kostenlos, ich schaue mir Ihren Shop, Ihre Produkte und Ihre Ziele an.
  2. Merchant Center: einrichten und den Produktfeed anbinden, bis Google die Produkte akzeptiert.
  3. Produktdaten: Titel und Beschreibungen gezielt anpassen.
  4. Kampagnen: Struktur aufbauen, Ziel pro Conversion mit passendem ROAS festlegen.
  5. Auswerten: Leistung prüfen, verbessern und erfolgreiche Produkte ausbauen.

Ich richte die Kampagnen auf den Schweizer Markt aus und empfehle einen Preisvergleichsdienst (CSS). Meine Arbeit rechne ich zu CHF 100.– pro Stunde ab, im 15-Minuten-Takt. Das Werbebudget zahlen Sie direkt an Google.

Sie haben noch keinen Shop?

Mein Shop-Paket Profis für CHF 3’990.– richtet bis zu 500 Produkte ein, dazu Google Ads, das Google Merchant Center und einen Messcode für Werbung. Alle Pakete finden Sie auf der Seite Onlineshops.

Fazit

Google Shopping kann ein gut ausbaubarer Umsatzkanal sein, wenn Produktdaten und Kampagnen stimmen. Der Erfolg hängt weniger vom Budget ab als von der Qualität Ihres Feeds und einem klaren Ziel pro Kauf.

Möchten Sie Ihre Produkte bei Google Shopping zeigen oder bestehende Kampagnen verbessern? Mehr auf der Seite Google Shopping. Im kostenlosen Erstgespräch (rund 20 Minuten, per Videocall oder Telefon) schaue ich mir Ihren Shop und Ihre Produktdaten an.

FAQ

Was ist Google Shopping genau?

Google Shopping zeigt Ihre Produkte direkt in den Suchergebnissen mit Bild, Preis und Anbieter – ideal für kaufbereite Nutzer.

Wie schnell kann ich Verkäufe erzielen?

Das lässt sich nicht versprechen. Es hängt von Produkten, Preisen, Budget und Wettbewerb ab. Erste Daten sehen Sie, sobald die Kampagnen laufen.

Wie hoch sollte mein Budget sein?

Das hängt von Ihrer Branche und Konkurrenz ab. Auch mit kleineren Budgets lassen sich profitable Kampagnen starten.

Was ist wichtiger – Budget oder Optimierung?

Die Optimierung ist entscheidend. Ein schlecht optimierter Feed verbrennt Budget, während ein optimierter Feed profitabel skaliert.

Warum performt mein Google Shopping nicht?

Häufige Ursachen sind schlechte Produktdaten, unklare Titel, falsche Keywords oder ineffiziente Kampagnenstruktur.

Brauche ich viele Produkte für Google Shopping?

Nein. Auch einzelne Produkte können sehr erfolgreich sein, wenn sie gut optimiert sind und Nachfrage besteht.

Wie ich ein Google-Shopping-Konto einrichte und betreue, lesen Sie unter Google Shopping einrichten lassen.

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